Tłumaczenie

Sehr geehrter Kunde!

Wir begriifien Sie zum Kauf des nach-(olgend beschriebenen Gerates unserer Produktion. Sie haben damit ein Gerdt erworben, das durch seine vielfdltigc Anwendung in Loboratorien und Priif-feldern nicht nur auf dem Gebiete der Elektrotechnik Eingang in die Wissen-sdiaft und Industrie gefunden hat. Es soil Ihnen bei der Arbeit eine Hilfe sein und zur schnelleren Lósung anstehen-der Probleme beitragen. Wir sind stdn-dig bemuht, unsere Gerdte dem mo-dernsten Stand der Technik anzupassen und wijrden es deshalb begriifien, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen und Wiinsche dariiber mitteilen wiirden. In dieser Bedienungsanleitung habcn wir versucht, auch einige Umstdnde auf-zuzeigen, die die einwandfreie Funktion unseres Gerates durch dufiere Einfliisse beeintrachtigen kónnen. Treten jedoch einmal Stórungen auf, die auf das Ge­rdt selbst zuriickzufuhren sind, so wen-den Sie sich bitte an unseren Kundcn-dienst.

Wir sind stets bemuht, von Ihnen be-anstandete Mangel kurzfristig zu behe-ben.

Abschliefiend móchten wir noch auf unser weiteres Produktionsprogramm an elektronisch stabilisierten Gleich- und Wechselspannungsreglern sowie elektro-metrischen Mefigerdten aufmerksam machen, Fordem Sie bitte hierzu Infor-mationsmaterial.

In unserer Abteilung Sonderfertigung besteht die Móglichkeit, Ihre speziellen Forderungen bei der Ausfuhrung elek­tronisch stabilisierter Stromversorgungs-gerdte und Meligerdte zu beriicksichti-gen.

Anwendung

Der elektronisch stabilisierte Gleichspan-nungsregler liefert unabhdngig von Netzspannungsschwankungen und Be-lastungsdnderungen konstantę Gleich-spannungen zur Stromversorgung elek-trischer und elektronischer Gerdte. Diese Spannungen sind beliebig einstellbar, so dali universelle Verwendbarkeit móg-lich ist. Dem Gerdt sind aufierdem die gebrduchlichsten Heizspannungen zu entnehmen, die jedoch unstabilisiert sind. Anwendungsmoglichkeiten ergeben sich in alien Forschungs- und Entwick-lungslaboratorien, vor allem in der mo-dernen Elektronik sowie in Reparatur-und Fertigungsstdtten.

 

Aufbau

(siehe Abb. 1 und 2)

Das Gerdt ist als ein Einschub aufge-baut und kann somit in Gehdusen und Kastengestellen verwendet werden. Die Abmessungen entsprechen der TGL 200—7094. Die einzelnen Baugruppen sind iiberwiegend auf Leiterplatten 90x150 mm aufgebaut, die durch 24polige Steckerleisten (TGL 200-3604) mit dem Gerdt verbunden sind. Die Stromzufuhrung des Einschubes erfolgt iiber eine 16polige Messerleiste (TGL 10395), die des Gehduses iiber eincn 2poligen Gerdtcslecker mit Schutzkon-takt.

Auf der rechten Seite der Frontplatte befinden sich Netzschalter S1, Netz-sicherung Si 1 und Netzglimmlampe GI1 fiii den Primdrstromkreis des Netztrans-formalors. Dariiber liegt die Sichcrung Si2 fur die magnetische Spannungssta-bilisierung der internen Róhrenheizung und die Sichcrungen Si4 bis Si7 fiir die Sekunda rstromkreise. Das eingebaule Voltmeter Ms2 zeigt die durch den Stufenschalter S2, den Fein-regler Rw8 und den Nullpunktkorrektur-regler Rw7 eingestellte und an den Ausgangsklemmen Hii19 bis Hii22 an-liegende Spannung an. Die Klemmcn H019 und Hu20 sowie Hii21 und Hu22 sind parallel geschaltet, um die An-schlufimoglichkeiten zu erweitern. Der hier entnommene Strom wird durch das eingebaute Milliamperemeter Ms1 an-gezeigt.

Neben den beschriebenen Ausgangs­klemmen ist der Schalter S5 angcordnet, mit dem die dort anliegende Spannung abgeschaltet werden kann. Das Gerdt bleibt weiterhin betriebsbereit, und die jeweils eingestellte Spannung wird durch Ms2 angezeigt. Bei Kurzschliissen und iiberhohtcr Strom-entnahmc durch an diesem Ausgang angeschlosscne Verbraucher wird die anliegende Spannung automatisch ab­geschaltet und dieser Vorgang durch Leuchten der Lampe La1 angezeigt. Nach Beseitigung der Stdrung kann durch kurzzeitiges Driickcn der Taste Ta1 die Spannung wieder eingeschaltet wer­den. Mit dem Regler Rw1 kann der Abschaltpunkt der Dberstromsicherung stetig von 30 . . . 330 mA eingestellt werden.

Dber die Hilfssteckverbindung Hu6 bis Hii8 kónnen zwei Gerdte parallel be-trieben werden.

Als weitere Gleichspannungen stehen an den Klemmen HG17 und Hu18 0 ... 150 V und an den Klemmen Hii16 und Hii18 0 ... 15 V zur Verfiigung. Die erstge-nannte Spannung ist durch den Reglcr RwlO und die letztgenannte durch den Regler Rw9 einstellbar. An den Klemmen Hii9 . . . Hii14 kónnen die Heizwechselspannungen cntnommen

 

werden. Wenn die Stromentnahme iiber die Klemme Null Hii9 erfolgt, ist die Heizwicklung durch die Sicherung Si3 gegen Uberlastung geschiitzt. Auf der linken Seite der Frontplatte ist die Masseklemme Hu15 angeordnet. Zum Herausziehen des Einschubs aus dem Gehduse geniigt es, die vier neben den Griffen angcordneten Schrauben zu losen.

Wirkungsweise

Die Sekunddrspannung des Netztrans-formators Tr2 wird durch Siliziumdioden D3 . . . D6 in Briickenschaltung gleich-gerichtet und nach Siebung den vier parallel geschalteten Endpentoden Rd1 ... RÓ4 (EL 34) zugefuhrt. Ihre Schirmgitterspannung wird einer geson-dcrlcn Wicklung von Tr2 mit nachfol-gender Einwegglcichrichtung durch eine Siliziumdiode Dl entnommen. Diese Rdhren bilden zum Verbraucher einen Serienwiderstand, dessen Grófie durch einen Verstdrker, bestehend aus der Rdhre Ró5 (ECC 85), gesteuert wird. Die Ausgangsspannung des Gerates wird iiber einen Spannungsteiler dem Gitter cines Systems der Róhre RÓ5 zugefuhrt und hier mit der Brennspannung der Stabilisatorrdhre Róó verglichen. Bei Netzspannungsschwankungen und Be-lastungsdnderungen entsteht somit eine Regelgrdf3e, die, iiber den Verstdrker den Gittern der Róhren Rd1 . . . Rd4 zu-gefiihrt, der Anderung entgegenwirkt. Das Amperemeter Ms1 ist so in die Schaltung eingefiigt, dali die an seinem Innenwiderstand auftretenden Span-nungsabfdlle, die sich bei Belastungs-dnderungen stdrend bemerkbar machen, noch von der Reglung erfafit werden. Im Laststromkreis ist ein niederohmiger Drehwiderstand Rw1 eingefiigt, dessen lastabhdngiger Spannungsabfall zum Steuern der Dberstromsicherung dient. Dadurch ist es mdglich, die Stroment­nahme von 30 . . . 330 mA einstellbar zu begrenzen.

Mit dem Drehschalter S2 kann die Anodenspannung am Netztransformator Tr2 variiert werden. Ebenfalls durch S2 und Rw8 wird die Gitterspannung von RÓ5 derart gesteuert, dafi die Aus­gangsspannung an den Klemmen Hii19 20, Hu21 22 in drei Stufen und in diesen, mit dem Feinregler Rw8 iiber-lappbar, im Bereich von 0 . . . 300 V ein­stellbar ist. Zur Korrektur des Nullpunk-tes dient der Einstellregler Rw7. Um diese Spannung unter 150 V bis 0 V einstellen zu konnen, ist eine Hilfsspan-nung, die ebenfalls stabilisiert sein muli, in der GrdfJe von 150 V notwendig. Aus diesem   Grunde  wurde   ein  zweiter   Re-